Abschluss der „Gut für Kärnten“-Tour führte nach Klagenfurt. Diskutiert wurde über Wohnen und Wohnbau.
Präsentation Wohnbauforscher Amann
Clubobmann Markus Malle durfte sich beim Finale der „Gut für Kärnten“-Tour über ein volles Haus freuen: „Der politische Diskurs wird im Moment sehr negativ geführt. Genau deshalb Touren wir durch Kärnten. Um unterschiedlichste Themen breit zu diskutieren und mutig an der Zukunft zu bauen.“ Diesmal konnte er die Wohnbau-Experten Wolfgang Amann und Günther Kollitsch begrüßen.
Für Landesrat Sebastian Schuschnig ist Wohnen das zentrale Thema unserer Zeit: „Wir müssen Eigentum fördern statt verhindern“. Dazu braucht es eine zielgerichtete Wohnbauförderung ebenso wie effiziente Behördenverfahren. Eigentum wirkt sich nicht nur positiv auf die Leistungsbereitschaft junger Menschen aus, sondern ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Kärnten.
Auch Wohnbau-Forscher Amann unterstrich die Bedeutung des Wohnbaus: „Kärnten baucht neue Wohnungen, trotz der demografischen Entwicklung“. Die Talsohle am Wohnungsmarkt ist in Kärnten bereits durchschritten, was sich unter anderem an der steigenden Zahl der Baubewilligungen zeigt. Entscheidend sind jetzt verstärkte Maßnahmen in der Sanierung sowie verlässliche Rahmenbedingungen bei Förderungen auf Bundes- und Landesebene.
Baumeister Günther Kollitsch präsentierte einige Herausforderungen und Lösungsansätze für den heimischen Markt. Neben Bürokratieabbau und schnelleren Verfahren sieht er vor allem die strengen Finanzierungsregeln als Hindernis beim Eigentumserwerb. Auch bei der Wohnbauförderung sieht er Verbesserungsbedarf, etwa bei der Ausgestaltung von Preisgrenzen für Eigentum.
Mit dabei waren die Abgeordneten Hannes Mak, Herbert Gaggl, Michael Maier, Stefanie Ofner, Bundesrätin Sandra Lassnig, Nationalrätin Elisabeth Scheucher-Pichler und Stadtrat Julian Geier.








