Auftakt Gut für Kärnten-Tour: Kärnten braucht mutige Entscheidungen

Auftakt der “Gut für Kärnten”-Tour im vollen Saal auf Burg Taggenbrunn: Schonungslose Analyse aktueller Entwicklungen und konstruktive Ansätze für die Zukunft. 

 “Wir sind hier, um gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln”, sagt ÖVP-Clubobmann Markus Malle bei seiner Begrüßung auf Taggenbrunn. Viele sind zum Auftakt der “Gut für Kärnten”-Tour gekommen. Vor vollem Saal erinnert Malle daran: “Kärnten ist besser als viele glauben oder behaupten.” 

In dieselbe Kerbe schlägt auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. “Schwarzmalen ist kein Zukunftskonzept”, finde Gruber klare Worte. “Zukunft entsteht durch unser Handeln, deshalb: Nicht sempern, sondern tun!” 

Einig sind sich Malle und Gruber, dass es Strukturreformen braucht. Der Anfang sei mit der Zusammenlegung zweier Abteilungen in der Landesverwaltung gemacht, weitere Schritte werden folgen – von der Streichung von Abteilungen über mehr Effizienz in den Bezirkshauptmannschaften, bis hin zu Abbau von Stellen im Landesdienst. 

Dringende Reformen
Wie sehr dies nötig ist, betonte auch Ökonomin Monika Köppl-Turyna in ihrem Vortrag. “Ohne Reformen bei Arbeitsmarkt, Pensionen und Bürokratie kommen wir nicht zu solidem Wachstum zurück”, sagt sie. Angesichts sich erholender Wirtschaft hält sie Strukturreformen für das Gebot der Stunde. 

Der Standort Kärnten kann auf fundierte Ausbildung, starke Forschung und ein gutes Arbeitsumfeld bauen. Umso wichtiger sei, dass man an den Schwächen arbeitet: Mangelnde Arbeitsbereitschaft und früher Pensionsantritt sind ein Problem für die Wettbewerbsfähigkeit. Köppl-Turyna: “Nur mit Reformen sind große Veränderungen möglich.” 

 Die Präsentation findet Sie hier >>>

Mit dabei bei der “Gut für Kärnten”-Tour: 

Landesrat Sebastian Schuschnig, die Landtagsabgeordneten Hannes Mak, Stefanie Ofner, Herbert Gaggl, Michael Maier und Ronny Ruil sowie Bundesrätin Sandra Lassnig. Auch die Nationalräte Gabriel Obernosterer und Johann Weber waren Gäste

 

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