Sicherheitsausbau der Friesacher Straße, Schlussstrich unter das Heta-Debakel und die Rettung des Unfallkrankenhauses – die aktuellen Mega-Projekte thematisiert die ÖVP heute im Landtag: „Eine Milliarde für das Land – gut für Kärnten!“
(Klagenfurt) – „Im Hintergrund für das Land zu arbeiten mag nicht sexy sein, ist aber im Interesse der Menschen.“ Das sagt ÖVP-Clubobmann Markus Malle heute in der aktuellen Stunde zu Maßnahmen und Investitionen in Kärnten. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber dazu: „Es geht nicht um Ankündigungen, sondern um Umsetzung.“ Die letzten Wochen haben gezeigt: Kärnten setzt um.
Malle bringt Beispiele: Der Sicherheitsausbau der B317, der Schlussstrich unter das Hypo-Desaster und der Bau des Traumazentrums der AUVA auf dem Gelände des Klinikums Klagenfurt. „Das bringt in Summe mindestens eine Milliarde Euro für unser Land“, rechnet Malle vor. „Das ist gut für Kärnten.“
Für Gruber stehen Investitionen stets an erster Stelle. „Wir werden für den Sicherheitsausbau der Friesacher Straße 400 Millionen Euro verbauen“, so Gruber. „Wir schaffen damit mehr Sicherheit für die Pendlerinnen und Pendler und eine leistungsfähige Anbindung der Region und Unternehmen an den Zentralraum.“ Damit sei nun endlich mit Zeitplan und Finanzierung durch den Bund fixiert, was seit Jahrzehnten gefordert, versprochen und dann doch verschoben wurde. Gruber: „Das ist ein Meilenstein.“
Gruber nennt weitere Maßnahmen, nämlich: „185 Zukunftsprojekte mit Strahlkraft mit dem Potenzial den Standort zu prägen.“ Vom Internet-Exchange-Knotenpunkt ALPSix bis zum Congress Center Klagenfurt. Gruber: „Wir investieren insgesamt mehr als drei Milliarden Euro für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Aufträge in Kärnten.“
ÖVP-Landtagsabgeordneter Hannes Mak sagt, dass die Koralmbahn bereits wirkt: „Die ÖBB jubelt über die Auslastung und auch Touristiker berichten über immer mehr Gäste aus der Steiermark in Betrieben und Bädern.“ Das sei aber erst der Anfang. Kärnten stehe mit der Steiermark in engem Austausch. “Wir bündeln unsere Kräfte und arbeiten zusammen“, so Mak. Gemeinsame Wirtschaftsdelegationen in Zukunftsmärkte sind in Ausarbeitung und der gemeinsame Auftritt bei der Expo in Belgrad 2027 ist bereits fixiert. Mak: „Das macht Südösterreich sichtbarer und stärkt unsere Wirtschaft.“
„Wir leben in einer herausfordernden Zeit“, sagt Malle. „Die letzten Wochen zeigen allerdings, was man erreichen kann, wenn man sich nicht aufs Poltern konzentriert, sondern auf die Arbeit.“

