VP-Malle: „Drogen-Schicksale eignen sich nicht für politisches Hick-Hack“

ÖVP-Clubobmann Markus Malle fordert alle Parteien auf, mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung dem Drogenproblem Herr zu werden.

Zur Flut an Presseaussendungen von FPÖ und SPÖ fragt ÖVP-Clubobmann Markus Malle: „Sind sich die Akteure eigentlich bewusst, dass sie ihr politisches Geplänkel auf dem Rücken von tragischen Schicksalen austragen?“ Das Drogenproblem in Kärnten eigne sich aber keinesfalls für derartige Spielchen – „schon gar nicht die erschütternde Anzahl an heuer bisher 13 Todesopfern.“

Stattdessen fordert Malle eine „gemeinsame Kraftanstrengung“ aller Parteien, um die Lage in den Griff zu bekommen. „Es braucht ein ganzes Paket an Maßnahmen“, ist er überzeugt. „In der Prävention, der Betreuung von bereits Abhängigen und bei den schärferen Kontrollen durch die Polizei“, so Malle. „In das Ausarbeiten und Umsetzen wirkungsvoller Maßnahmen müssen wir unsere Zeit investieren, um weiter steigende Opferzahlen in den nächsten Jahren zu vermeiden.“

Höchste Priorität habe die Aufklärung. Malle: „Wir müssen im bald startenden Schuljahr an allen Bildungseinrichtungen präsent sein.“ Dafür gelte es Maßnahmen zu entwickeln. Und: „Hinter diesen Maßnahmen müssen alle politischen Vertreter das Landes stehen“, mahnt Malle.

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