VP-Malle/Benger/Hueter: „Kein Ausverkauf von heimischem Wasser“

In der aktuellen Stunde des Kärntner Landtags wurde über die Sicherstellung der Verfügbarkeit und Qualität des Kärntner Trinkwassers diskutiert. ÖVP-Clubobmann Markus Malle stellt klar: „Der Schutz des Kärntner Trinkwassers hat oberste Priorität, daher haben die ÖVP-Abgeordneten einen Antrag über die Abhaltung einer Enquete über die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Kärnten eingebracht.“

Denn: Wasser ist nicht unerschöpflich, „es ist zu wenig, das Kärntner Trinkwasser nur zu verwalten, wir müssen auch gestalterische und proaktive Handlungen setzen, damit das Kärntner Trinkwasser auch für die Zukunft gesichert ist“, so Malle weiter. In der Enquete soll mit Experten darüber diskutiert werden, welche Schritte notwendig sind, damit Trinkwasser auch in den Zentralräumen, im Lavanttal und in Völkermarkt gesichert ist und welche finanzielle Mittel dazu nötig sind. Malle fordert weiters, dass die Stiftung „Wasser für Kärnten“ mit mehr Geldmitteln für den Zukauf von Wasserquellen ausgestattet werde.

ÖVP-Umweltsprecher Christian Benger strich das hervorragende Kärntner Wasserversorgungssystem hervor: „Unsere Wasserversorgung funktioniert seit vielen hunderten Jahren hervorragend. Private Wasserversorger leisten hier ausgezeichnete Arbeit. Eine Verstaatlichung, sprich Enteignung der privaten Wasserversorgung lehnen wir klar ab."

Dass Wasser weiterhin leistbar sein müsse, hob ÖVP-Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter hervor. „Wasser ist ein Grundrecht, wir müssen dafür sorgen, dass dies auch weiterhin leistbar bleibt. Hier danke ich auch den unzähligen privat organisierten Wassergenossenschaften mit ihren Funktionären in den Regionen.“ Sie müssen vom Land Kärnten auch weiterhin unterstützt werden, damit sie auch in Zukunft ihre ehrenamtliche und wichtige Aufgabe im öffentlichen Auftrag wahrnehmen können, so Hueter weiter.

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