VP-Malle: „Ärztliche Versorgung von Kindern braucht die beste Lösung, nicht die schnellste“

„Eltern sollen am Wochenende nicht zig Kilometer zurücklegen müssen, wenn sie ärztliche Hilfe für ihre Kinder benötigen“, sagt ÖVP-Clubobmann Markus Malle zur entsprechenden Debatte in der heutigen Landtagssitzung. Es müsse wohnortnahe Lösungen auch außerhalb der Ambulatorien geben. „Die Verantwortung soll nicht auf die Referentin allein abgeschoben werden“, stellt Malle klar. „Der Kärntner Landtag soll federführend an einer Regelung mitarbeiten.“

Zum heutigen Dringlichkeitsantrag der Freiheitlichen findet Malle klare Worte: „Das ist wiederholte Schaumschlägerei der Opposition, ohne detaillierter Kenntnis der Geschäftsordnung des Landtags.“ Denn, würden die Abgeordneten der Dringlichkeit stattgeben, berauben sie sich selbst der Möglichkeit, im Landtag die beste Lösung für das Problem herbeizuführen. Die Aufforderung würde nämlich direkt an die Landesregierung ergehen. Malle: „Ich halte es für notwendig, dass Vertreter aller Parteien in den Ausschüssen Experten konsultieren, um praktikable Regelungen zu erarbeiten und im Sinne der Kärntner auch beschließen zu können.“ Dies seien oft nicht die schnellsten Lösungen, sehr wohl aber können es die besten sein. Malle: „Es muss der Politik um Verbesserungen für die Kärntner gehen, und nicht um größtmögliches Getöse.“ Deshalb plädiert er darauf, dass sich der Landtag ausführlich mit Wochenenddiensten von Kinderärzten befasst.

Landtagssitzungen

Die nächste Sitzung des Kärntner Landtages findet am 18. Juli 2019 um 9:00 Uhr statt.

Beitrag teilen: