Verbauung der Kärntner Seen und Zweitwohnsitzen Riegel vorschieben

Verbauung der Kärntner Seen und Zweitwohnsitzen Riegel vorschieben


Kärntner Volkspartei unterstützt Petition „Wörthersee lebenswert“ im Umweltausschuss. Touristische Entwicklung in Regionen stärken


"Wirtschaften und Naturschutz sind kein Widerspruch, sondern es sind beide möglich. Die öffentlichen Seezugänge gehören den Kärntnerinnen und Kärntnern. Das schließt auch die wichtigen touristischen Entwicklungen in Kärntens Tälern und Gemeinden nicht aus. Der Spekulation mit Grundstücken und der Verbauung der Kärntner Seen durch Zweitwohnsitze muss gesetzlich ein Riegel vorgeschoben werden", so der VP-Gemeindesprecher, Herbert Gaggl, zur gestrigen Sitzung des Umweltausschusses im Kärntner Landtag, in der eine Petition der Plattform "Wörthersee lebenswert" wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde.


Die Forderungen der Plattform nach einem Stopp der Verbauung am Wörthersee durch Zweitwohnsitze, die Stärkung der klein- und mittelständischen Tourismusbetriebe durch die Schaffung touristischer Infrastruktur sowie die Erhaltung der öffentlichen Seezugänge seien u.a. Forderungen der Kärntner Volkspartei und begrüßenswert. "Das Forderungspapier der Plattform "Wörthersee lebenswert" entspricht auch dem Kurs der Kärntner Volkspartei, weil es die Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner auf den Punkt bringt und gleichzeitig die Notwendigkeit touristischer Entwicklungen berücksichtigt", so Gaggl. Der Anstieg an Zweitwohnsitzen an Kärntner Seen forciert leider auch die Nutzungskonflikte, daher sei zu agieren. "Die Kärntner Volkspartei hat sich bei der Novellierung der Kärntner Bauordnung dafür eingesetzt, dass mindestens zwei Jahre lang ein Hauptwohnsitz vorliegen muss, bevor seitens der Gemeinde ein Nebenwohnsitz vergeben werden kann. Damit schieben wir der steigenden Zahl der Zweitwohnsitze und Spekulationen gesetzlich einen Riegel vor", erläutert Gaggl. Hervorzuheben sei dabei auch die Autonomie der Kärntner Gemeinden betreffend der bau- und raumplanerischen Entscheidungen. "Die Gemeinden wissen selbst am besten, was für die Ortsentwicklung und -belebung entscheidend ist", so Gaggl. 

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