Damit Kärntens Aufschwung weiter geht: degressives Arbeitslosengeld und eine Anpassung der Rot-Weiß-Rot-Card

Im Jahr 2030 - in neun Jahren prognostizieren Experten um 35.000 weniger Kärntner im Erwerbsalter – wir müssen alles daran setzen, dass diese Prognose nicht eintrifft. Eine weitere Herausforderung:  Bereits jetzt klagen beinahe alle Branchen über fehlende Arbeitskräfte – wir spüren den Mangel an Arbeitskräften jetzt und der droht den Kärntner Aufschwung zu bremsen. Daher müssen wir alles daran setzen, dass Arbeitslose möglichst rasch in Beschäftigung kommen.

Unser Ziel: Die Arbeitsmarktreform vorantreiben um damit den Wirtschaftsstandort Kärnten abzusichern!

Wie schaffen wir das? Mit der Einführung des degressiven Arbeitslosengeld. Damit erhält eine arbeitslos gewordene Person am Anfrang MEHR als die jetzigen 55 Prozent  der Nettoersatzrate und ist sozial abgesichert. Ab dem siebenten Monat sinkt das Arbeitslosengeld - auf zwölf Monate in Summe gerechnet bleibt die Auszahlung des Arbeitslosengeldes jedoch gleich. 

Was es zusätzlich braucht: Eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Card. Sie darf nicht nur Höchstqualifizierten offen stehen, wir brauchen Handwerker, Pflegekräfte, Facharbeiter für die gesamte Wirtschaft. Die neue Rot-Weiß-Rot-Card muss Kompetenzen rasch abchecken können, insgesamt muss das dazugehörige Verfahren rascher abgewickelt werden. Das heißt: Die Rot-Weiß-Rot-Card muss flexibler und effektiver werden.

 

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